Lüneburger Heide

Lüneburger Heide

Etwas über zwei Monate waren wir nun in der Lüneburger Heide.

Der Winter in Norddeutschland ist wettertechnisch nicht wirklich der Brüller, aber dennoch gab es für uns viel zu sehen und Neues zu lernen. Für die Heideblüte ist es natürlich nicht die richtige Jahreszeit, dennoch: die Landschaft ist auch ohne Heide sehr reizvoll! Der Natur wird trotz Landwirtschaft viel Raum gelassen. Rehe, Füchse, Hasen, Dachse und sogar auch Wölfe haben hier ihren Platz gefunden. Leider haben wir persönlich keinen einzigen Wolf gesehen, aber hier ist offizielles Wolfstreifgebiet. Und kurzzeitig gab es sogar Sichtungen von Bekannten unserer Gastgeberin. Dass der Winter so mild war, hatte natürlich auch seine Vorteile: so gut wie täglich haben wir Kraniche gesehen – und dass im Januar/ Februar! Hierbleiber, die wussten, dass es mit dem Winter hier oben im Norden Deutschlands in diesem Jahr nichts wird. Teilweise hatten wir bis zu 100 Tiere hier auf den Feldern rings um uns herum.

Landwirtschaftlich geprägt Landschaften
die Natur hat dennoch genug Raum für sich
Ganz offiziell: hier sind Wölfe unterwegs
Bis zu 100 Kraniche auf den Feldern

Neben den ganzen „wilden“ Tieren ist die Gegend auch von Haus- und Hoftieren geprägt: Rinder, Schafe, Hühner (die auf einer Hühnerfarm einen wirklich großen Auslauf genießen dürfen) und Pferde. Pferde waren unser großes Neuland in dieser Zeit. 8 Isländer haben wir etwas genauer kennengelernt. Durch gelegentliches Füttern konnten wir uns etwas mit dieser tollen robusten Rasse vertraut machen. Der Zusammenhalt in der Gruppe ist großartig. Es macht Spaß, die Tiere bei ihrem Sozialverhalten zu beobachten – zu sehen, wie verspielt sie trotz ihres teilweise hohen Alters noch sind.

Gutmütige Isländer
Fütterungszeit

Auch wenn unser Hauptaugenmerk nicht unbedingt auf Städte liegt: eine Hafenrundfahrt in Hamburg haben wir sehr genossen. Vorbei an riesigen Containerschiffen und an der Elbphilharmonie sind wir mit unserer Gastgeberin in einer Barkasse über die Elbe geschippert. Anschließend gab es in den Krameramtsstuben Labskaus. Auch absolutes Neuland für uns, aber man kann es tatsächlich sehr gut essen.

Auf der Hafenrundfahrt mit unserer Gastgeberin
Elbphilharmonie
Labskaus – sollte man mal probieren, wenn man in Hamburg is(s)t

Ein anderes Mal hat uns unsere Gastgeberin das Willkomm Höft, die Schiffsbegrüßungsanlage gezeigt. Drei Schiffe wurden während unserer Anwesenheit mit ihrer Nationalhymne begrüßt. Dazu gab es jeweilige informative Angaben zum Schiff. Eine ganz andere Art bei leckerem Fischessen die Aussicht zu genießen.

In vier Tagen ist unsere schöne Zeit hier leider schon vorbei. Wieder eine Zeit, die wir nicht mehr missen möchten. Nicht nur neue Herausforderungen haben diese Zeit geprägt, sondern vor allem die lieben Menschen, die wir hier kennen lernen durften.

Am Freitag geht unsere Reise nach Mecklenburg-Vorpommern.

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